Orthopädie

Um auch Störungen im Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule oder degenerative Prozesse rechtzeitig erkennen zu können, kooperieren wir mit kompetenten Orthopäden. Denn Störungen im Körper können einen erheblichen Einfluss auf die Bisslage haben. Dazu gehören beispielsweise Haltungsschäden wie ein Beckenschiefstand. Das Kauorgan passt die Bisslage diesem Schiefstand an und gerät so in eine Fehlstellung. Vor allem bei der Behandlung von Funktionsstörungen müssen daher vor einer endgültigen Bisskorrektur zunächst die Störfaktoren abseits von Zähnen und Kiefer behandelt und beseitigt werden. Auch die Analyse, inwieweit sich die kieferorthopädische Behandlung positiv auf die Veränderung der Körperstatik auswirkt, ist Aufgabe eines Facharztes für Orthopädie. Hier bietet sich beispielsweise das Verfahren der optischen dreidimensionalen Wirbelsäulenvermessung an – ein absolut strahlungsfreies Verfahren, mit dem die Zusammenhänge der Körperstatik schnell und exakt analysiert werden können. Mit dieser Methode lassen sich Beckenschiefstände, Achsabweichungen und Drehfehlstellungen mit einer Messgenauigkeit von 1 bis 2 Zehntelmillimeter ermitteln.